Juchhuuh… ich habe einen eigenen Server!

Falls jetzt jemand denkt, ich hätte einen an der Mühle…
… liegt er nicht so falsch.

Seit Dezember war das Projekt Calvendo-webshop in meinem Kopf festgesetzt.
Zuerst als Übungsobjekt geplant für ein paar eigene Kalender, dann ist aber immer mehr die Idee gereift, über eine eigene Schnittstelle alle Calvendo-Kalender automatisch einzustellen und zu verkaufen.

Natürlich sollen shop-Bestellungen direkt in eine Warenwirtschaft rein laufen, um Rechnungen für die Buchhaltung – in meinem Falle die Cloud Lösung von Briox (früher Fortnox) zu erstellen. Also gingen dann einige Winterabende (welcher WInter?) und unzählige Stunden drauf (bin jetzt schon bei über 100 Stunden), um alles umzusetzen.

Jetzt weis ich wieder, warum meine Kunden bei der MP-Datentechnik gerne ein paar Euro in die Hand nehmen, um sich die umfangreichen Anpassungen von betrieblichen Prozessen gar nicht erst anzutun.

Im folgenden waren dies:

  • Webshoplösung Shopware 5 installieren bei Hetzner, Hosting Paket mit 10 GB Speicher
  • SQL-/API Schnittstelle von Calvendo zu Shopware 5 entwickeln
  • SQL-/API Schnittstelle von Shopware 5 zu BRIOX Rechnungsprogramm
  • Template Anpassungen mit speziellen Feldern für die Kalender Artikel
  • Partnerprogramm aufsetzen und in shopware Affilinet-Links konfigurieren mit Provision für Calvendo-Autoren
  • Neuen vServer bei Hetzner mit Debian anmieten 25 GB SSD, erweiterbar auf 100 GB SSD
  • Backup Strategie entwerfen und auf vServer umsetzen
  • Domänen Problemchen beheben
  • Einarbeitung in Verwaltung und Betrieb von eigenem, gehosteten Server mit Plesk

Die letzten Punkte rund um den virtuellen Server sind dann so Mitte Februar in Planung gegangen, als sich gezeigt hat, dass die Bilder von ca. 20000 Kalendern die 100 GB Grenze locker knacken werden. Vermutlich muss ich dann nochmals umziehen auf einen größeren Server. Ich muss halt erst mal die Hosting Gebühren niedrig halten, bis das Kalendergeschäft losgeht. Alleine die Hosting Gebühren werden im Vollausbau für Domäne, vServer, Backup Speicher, Pleskpanel die 400,- EUR Grenze knacken.
Von der Arbeitszeit reden wir mal lieber nicht.

Ich hoffe mal, dass wenigstens so viele Kalender verkauft werden, dass sich der Aufwand gelohnt hat und wenigstens die Hosting Gebühren reinkommen.

Aber eins steht fest. Ich habe eine Menge gelernt, habe nun jede Menge Argumentationsideen bei Preisverhandlungen mit meinen Kunden und einen eigenen webshop auf „meinem eigenen Server…“

Wer mag und sich von Amazon, Kalenderhaus und Co. abwenden kann, darf sich ruhig schon mal umsehen auf shop.foto-horst.de.

Aktuell bin ich noch dabei, die PayPal Plus Zahloptionen einzubinden, welche es dann den Kunden erlauben, nicht nur direkt per PayPal zu bezahlen, sondern per Kreditkarte oder auf sogar auf Rechnung im shop bestellen können. Die Beantragung läuft, aber es sind ja noch ein paar Monate, bis es richtig losgeht.

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